Rezept, Teilnahme

{BlogBoard Advent} Shanee’s Plätzchendose

2014-12-04_Shanees-Plätzchendose
Eine wunderschöne Adventszeit wünsche ich dir. 🙂 Heute, an meinem Namenstag, darf ich meinen Beitrag zum BlogBoard-Adventskalender beitragen. In der letzten Zeit war ich unglaublich ausgelastet, mit dem Umbau in den heimischen vier Wänden und natürlich dem Plätzchenbacken. Denn was ist ein Adventsrezeptbeitrag ohne etwas das man herzeigen kann? Ganz genau. ^^ Dieses Jahr wird viel experimentiert, denn der Prinz und ich wollen unsere Plätzchenkollektion erstellen. Könnte man so sagen. 😀 Natürlich wird es die üblichen Verdächtigen auch noch geben, aber die werden erst nächste Woche gebacken, solange möchte ich euch die besten der Neuentdeckungen nicht vorenthalten. Abgesehen vom Husarenkrapfen, sind tatsächlich auch alle neu ausprobiert und im übrigen auch sehr figurfreundlich. Natürlich auch nur, wenn man nicht zu viele davon isst. 😉

2 Sorten Spritzgebäck

spritzgebäck

Backofen auf 180°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Die Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann das Mehl und die Speisestärke Stück für Stück hinzugeben und verkneten. Marzipan raspeln – wenn du die Marzipanrohmasse schon am Tag vorher in den Kühlschrank legst, dann ist sie kalt genug um gut geraspelt zu werden. Teile nun den gekneteten Teig in zwei Portionen, dem einen fügst du die Marzipanraspel hinzu und dem anderen die Nuss-Nougat-Creme, Haselnüsse und das Zimtpulver. Nun musst du beide Teige noch einmal verkneten, natürlich NICHT miteinander. 😉

Fülle die Teige jeweils in einen Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle (∅ 8 mm darf sie schon haben) und spritze nun mit jedem Beutel 35 kleine “Schlangen” auf das Backpapier. Sobald ein Blech voll ist, kommt es für etwa 9 Minuten, auf mittlerer Schiene in den Backofen. Während die Plätzchen vor sich hinbacken, kannst du schon das nächste Blech vorbereiten.

Husarenkrapfen

husarenkrapfen

Zutaten:

150 g Mehl
4 EL gemahlene Haselnüsse
100 g Halbfettmargarine
3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb

Hagebuttenmarmelade
oder eine andere die du gerne magst 😉

Die Margarine mit Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig schlagen, dann das Mehl und die Haselnüsse hinzugeben und zu einem Teig verkneten. Wickel den Teig nun in eine Frischhaltefolie ein und stelle ihn für ca. 1 Stunde kalt.
Den Backofen auf 180°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Teile den Teig nun in 8 Portionen. Aus jeder Portion formst du fünf Kugeln, sodass du am Ende 40 Kugeln hast. Diese Kugeln legst du auf ein Backblech, mit Backpapier ausgelegt. Nimm dir einen Kochlöffel mit rundem Stiel zu Hilfe um die Mulde zu formen, einfach etwas einmehlen und leicht in die Kugeln drücken, jedoch nicht bis zum Boden. 😉 Keine Sorge, wenn die Kugeln dabei etwas flacher werden, genau so sollen sie sein. ^^ Nun gibst du mit einem Teelöffel – am einfachsten ist es, wenn du die Marmelade vorher glatt rührst; du kannst auch noch einen zweiten Teelöffel zur Füllhilfe zur Hand nehmen – die Hagebuttenmarmelade in die Mulden und schiebst das Blech auf der mittleren Schiene, für ca. 15 Minuten in den Backofen. Dann bereitest du das zweite Blech vor. 😉

Kokoskugeln

kokoskugeln

Eigelb, Margarine und Puderzucker miteinander vermengen. 75 g der Kokosraspeln, das Mehl und die Speisestärke mit Zitronensaft unterkneten. Den Teig stellst du dann für ca. 1 Stunde kalt.

Backofen wieder auf 180°C vorheizen. Die restlichen Kokosraspeln gibst du in eine kleine Schüssel um darin dann die Kugeln zu wenden. Kugeln ist vielleicht ein wenig übertrieben, denn der Einfachheit halber, stichst du die “Kugeln” einfach nur mit einem Teelöffel vom Teig ab. Nimm dir einen zweiten Teelöffel zur Hand um die Kugel vom einen Löffel in die Schale mit den Kokosraspeln gleiten zu lassen. Nun die Kugel einfach ein wenig hin- und herschubsen, herausfischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Lass ihnen ein wenig Platz, da sie noch ein klein wenig aufgehen könnten. 😉 Nun kommt das Backblech auf die mittlere Schiene im Backofen und ca. 15 Minuten später, darfst du das Blech dann wechseln. Es sollten insgesamt etwa 50 Kugeln dabei herauskommen.

Zitronenfleckerl

zitronenfleckerl

Zutaten:

1 unbehandelte Zitrone
300 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Halbfettmargarine
150 g Zucker
100 g feine Haferflocken
1 Prise geriebene Muskatnuss
75 g Puderzucker

Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Nun gibst du alle Zutaten in die Schüssel und knetest es zu einem glatten Teig. Wenn der Teig zu “flüssig” ist, gib noch Mehl nach. Es kommt ein bisschen darauf an wie groß deine Zitrone ist und wie viel Saft du aus ihr gewinnst. 😉 Stelle den Teig nun, in Frischhaltefolie gewickelt, für ca. 1 Stunde kalt.

Den Backofen auf 180°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Teile den Teig nun ich 5 Portionen, aus jeder Portion solltest du um die 10 Kugeln formen können. Diese drückst du nun zwischen deinen Handflächen platt und legst sie auf deinem, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech ab. Pass auf, dass die Fleckerl nicht zu dick sind – ca. 3 – 4 mm sind aber ok. ^^ Nun dürfen die Zitronenfleckerl für 15 Minuten die mittlere Schiene des Backofens besuchen. Achte beim ersten Blech schon vorher auf die Plätzchen, sie sollten nicht zu braun werden, wenn der Rand langsam dunkel wird, sollten sie fertig sein. 😉 Richte dich dann nach dieser Zeit oder passe die dicke der Fleckerl an. ^^

Honigkuchenmännchen

honigkuchenmännchen

Margarine, Zucker, Honig, Kakaopulver und Gewürze schaumig rühren. Mehl mit Backpulver – in einer extra Schüssel – vermischen und ein Drittel der Mischung mit der vorher schaumig gerührten Masse zu einem glatten Teig verkneten. Restliche Mehlmischung dazugeben und weiter kneten. Den fertigen Teig, eingewickelt in einer Frischhaltefolie, für ca. 1 Stunde kalt stellen.

Backofen wie gewohnt auf 180°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Gib nun auf die Arbeitsfläche ein wenig Mehl, ¼ des Teiges legst du nun auf die Mehlpuderschicht und darauf ein großes Stück Frischhaltefolie. Nutze die Frischhaltefolie als “Antiklebeschutz” für deine Teigrolle. 😉 Folie abziehen, kannst du für die nächste Runde auch wieder verwenden, und damit beginnen die Männchen auszustechen. Solltest du keine Männchenform haben, kannst du auch jede andere nehmen, achte nur darauf, dass sie keine ZU dünnen Stellen hat. 😉 Wenn das Blech voll ist, dürfen die kleinen Honigkuchenmännchen sich den Bauch, auf der mittleren Schiene des Backofens, für ungefähr 10 Minuten wärmen.

Bevor du sie verzierst, sollten sie wirklich gut ausgekühlt sein. 😉 Achtung! Zuckerschrift wird nie richtig fest, deswegen können die Honigkuchenmännchen nicht gestapelt werden. ^^

Dunkle Lebkuchen

dunkle-lebkuchen

Zutaten:

160 g Zuckerrübensirup
80 g Halbfettmargarine
30 g Zitronat
30 g Orangeat
1 TL Lebkuchengewürz
2 Eier
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
80 ml fettarme Milch
ca. 40-50 Backoblaten
— (∅ 5 cm)

Den Backofen wieder auf 180°C vorheizen. Margarine und Sirup in der Mikrowelle, auf kleinster Stufe, für 30 Sekunden aufwärmen. In eine Rührschüssel geben und handwarm abkühlen lassen. Das Zitronat und Orangeat fein hacken, mit Lebkuchengewürz und den Eiern unter die Sirup-Margarine-Masse mischen. Mehl, Back- und Kakaopulver in einer extra Schüssel mischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren.

Backblech mit Backpapier auslegen und Backoblaten darauf verteilen. Im Originalrezept stand 7 cm als Durchmesser, doch wie man sehen kann sind sie zu groß, daher empfehle ich 5 cm. Nun nimmst du dir zwei Teelöffel zur Hand und löffelst auf jede Backoblate – in die Mitte – den Teig. Ein großzügiger Teelöffel sollte die Backoblate gut bedecken, verstreichen musst du nichts, der Teig verläuft von selbst. 😉 Ist das Blech voll, wandert es für 15 Minuten, auf mittlerer Schiene, in den Backofen. ^^

Tipps am Ende

  • Aus dem übrig gebliebenen Eiweiß kann man, im Übrigen, ganz tolle Kokosmakronen machen.
  • Du musst den Backofen natürlich nicht neu vorheizen, wenn du schon fleißig am Backen bist, kontrolliere nur die Gradzahl und weiter geht’s.
  • Wenn du mehr am Tag backen willst, lohnt es sich die Teige vorzubereiten, die sowieso kühl gestellt werden müssen. Sie dürfen nämlich auch länger als eine Stunde gekühlt werden. 😉
  • Nach dem Backen lässt du die Plätzchen auf einem Gitter auskühlen und kannst sie anschließend auch schon vernaschen. 😉

Eine leckere Adventszeit!

16 thoughts on “{BlogBoard Advent} Shanee’s Plätzchendose

    1. Na dann konnte ich dir ja ein paar Rezepte mit Eigelb vorstellen. 😉 Und wenn du die Zitronenfleckerl ausprobierst, musst du mir unbedingt sagen, wie du sie fandest. ^^

  1. Lecker! Und wunderschön photographiert! Ich habe bisher immer nur eine Sorte nach der anderen gemacht. Vielleicht traue ich mich mal an mehrere.
    Lg Lara

    1. Ja wirklich sehr lecker. Und vielen Dank für das Foto-Lob. ^^ Also ich finde ja, dass es gar nicht so wild ist, wenn man erst mal angefangen hat, gleich mehrere zu machen. Wobei es natürlich auch immer darauf ankommt wie VIELE Plätzchen gebacken werden. 😀

    1. Also falls du welche davon ausprobierst, liebe Ulli, lass es mich wissen und vorallem auch, wie sie dir geschmeckt haben. 😀

  2. *hmm* was für leckere Rezepte ♥ Die Husarenkrapferl kenne ich als Engelsaugerl und die sind eigentlich auch immer Standartwerk bei uns daheim 😀

    Die Honigkuchen sehen total lecker aus; ich habe ja heuer die Lebkuchen für mich entdeckt… vielleicht probier ich das mal aus 😀

    Im Allgemeinen ein sehr gelungener Beitrag, sieht total schön aus, wie du das dekoriert hast – also die Fotos!

    1. Wurde mir jetzt auch schon öfter gesagt, dass sie in einer anderen Region Engelsaugen heißen. *haha* Bei uns daheim heißen sie halt Husarenkrapfen. xD Schon lustig, wie viele unterschiedliche Namen es für gleiche Plätzchen gibt. ^^ Sind bei mir aber auch Standard! ♥ Genauso wie Vanillekipferl & Spitzbuben, allerdings muss ich die noch machen. *ehem*

      Ja. Probier die Honigkuchenmännchen auf jeden Fall aus. Die sind total lecker und schnell gemacht. 😀 Und danke für das liebe Foto-Lob. ^^

  3. Oh ja ich seh schon, auch dieses Weihnachten werde ich wieder viele Kilos zunehmen. 🙂 Ich mach dieses Wochenende auch wieder leckere Plätzchen.

    1. Das kann ich mir gut vorstellen, so geht es uns allen. ^^ Die Weihnachtszeit… vorallem die Adventszeit ist ganz gefährlich für das nächste Wiegeergebnis. *haha* Was sind es denn alles für Plätzchen geworden? 😀

  4. oooh wie lecker! ich wollte ja heuer acuh backen, aber durch paris letztes wochenende und eine unerwartete geburtstagseinladung nächstes wochenende klappt es heuer nicht (schon wieder 🙁 ) zum glück hat sich dieses jahr meine mama erbarmt und ein paar kekse in den ofen geschmissen <3

    1. Das ist aber schade, wenn du es nicht geschafft hast, mit dem Backen. Aber immerhin warst du in Paris und du bekommst Plätzchen von deiner Mama. Hat doch auch was. 😀

  5. Hui, so viele Plätzchenrezeote 🙂 Toll. Wenn ich heim komme backe ich auch noch. Aber sicher nicht so viel. Und den Marzipanlikör möchte ich daheim auch noch machen. DER IST SO GUT! *_*

    Meine Mama hat sich auch schon 2x so was gebrochen. Das ist nicht so toll. Also pass auf dich auf!

    Ich freue mich auf daheim. Schottland war schön aber ist eben vorbei. Ich habe alles gesehen und bin zufrieden. Ich werde meine deutsche Mitbewohnerin und den Schweden aber sehr vermissen. Die zwei sind mir richtig ans Herz gewachsen. Wir hatten einfach so viel Spaß und haben unsere Insider und so. Sowas hatte ich seit jahren nicht mehr (außer mit meinen Schwester). Jetzt habe ich schon wieder Freunde die zu weit weg sind. Das ist das traurigste.

    LG

    1. Bist du jetzt dann schon entgültig wieder daheim oder “nur” über Weihnachten? Die Zeit vergeht so schnell, dass ich den Überblick verloren habe. *haha* Welche Plätzchen stehen denn bei dir dann noch auf dem Backplan? 🙂

      Danke. Ich werde definitiv auf mich aufpassen. :-*

      Naja vielleicht kannst du ja den Kontakt weiterhin zu ihnen halten. ^^ Wo, in Deutschland, wohnt die deutsche Mitbewohnerin denn? Vielleicht ist es für euch ja möglich, sich ab und an mal wieder zu sehen. 😉

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