Rezension

Maze Runner – Triologie

Die ›Maze Runner‹-Triologie von James Dashner habe ich mir gleich gekauft, als ich den ersten Teil im Kino gesehen habe und als ich ihn dann endlich mal begann zu lesen, konnte ich irgendwie nicht mehr aufhören. Deswegen gibt es alle drei Bände auch in einer Buchrezension. 😉

Meine liebsten Stellen:

Minho sah Thomas an. »Ich ernenne diesen Strunk dazu, mich als Hüter der Läufer zu ersetzen.«
Die Auserwählten Im Labyrinth – S. 214, Z. 26f, Carlsen © 2014

Dann sagte der Mann etwas mit gurgelnder, verschleimter Stimme, von der Thomas eine Gänsehaut bekam. Er sagte nur ein paar Worte, aber sie waren so absurd und fehl am Platz, dass sie die ganze Horrorerscheinung nur noch grauenhafter machten.
»Meine Nase ist weg. So ein Dreck. Hat das einen Zweck?«
Die Auserwählten In der Brandwüste – S. 255, Z. 3ff, Carlsen © 2014

»[…] Sie haben mit Sicherheit den direkten Kampf Mann gegen Mann im Training vernachlässigt. Das Kämpfen mit Messern und Keulen und Spaten, Stöcken und Steinen und Fäusten.« Er grinste schadenfroh. »Das wird die größte altmodische Prügelei aller Zeiten. […]«
Die AuserwähltenIn der Todeszone – S. 339, Z. 10ff, Carlsen © 2014

Was der Klappentext sagt…

Im Labyrinth beginnt das Grauen.

In der Brandwüste überleben nur die Stärksten.

In der Todeszone lauert die Wahrheit – und damit die größte Gefahr.

…und wie ich es fand.

Der erste Teil war für mich recht schwer zu lesen, ich habe mir lange Zeit gelassen, damit ich den Kinofilm etwas aus meinem Gedächtnis drängen kann. Während dem Lesen stellte ich fest, dass dies gar nicht so einfach ist, denn das Buch und der Film sind – zumindest am Anfang – sehr nah beieinander. Zum Ende hin fallen einem dann immer mehr Unterschiede auf, jedes Medium für sich betrachtet ist dennoch gut umgesetzt, und die Geschichte nahm an Fahrt rasant zu. Kaum hatte ich den ersten Band beendet, begann ich gleich mit dem zweiten und war natürlich dann auch viel schneller. Es war unglaublich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Jedoch war ich mit der Entwicklung mancher Charaktere so gar nicht begeistert, aber Thomas ist wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ehrlich gesagt war der zweite Band tatsächlich auch an manchen Stellen ziemlich eklig und gruselig, aber so fesselnd, dass mich dies nicht wirklich vom weiterlesen abschrecken konnte. Der dritte Band war hingegen schon fast wieder klinisch, aber ich denke genau darauf zielte es ab. Einen spürbaren Unterschied zu schaffen ist nicht einfach, aber James Dashner hat es wirklich gut hinbekommen. Der dritte Band ich auf jeden Fall auch gut, wenn er sich auch hier und da etwas zieht.
Den Schreibstil mag ich jedenfalls sehr gerne und finde es mal wieder sehr angenehm, dass es sich um einen Helden dreht und nicht, wie in letzter Zeit üblich, um eine Heldin. ^^ Mein Daumen geht auf jeden Fall hoch, der Kauf hat sich gelohnt. Und jetzt kann ich mir ganz entspannt im Herbst den zweiten Teil ansehen. 😉

Bewertung: 3,5 ~

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