Tagebuch

Weekly Me 31 // 2015

friseurDer Montag nach der Hochzeit diente hauptsächlich den Notfalleinkäufen für den Urlaub, falls einem beim Packen auffällt: “Ups… da fehlt aber noch dies und das!” Nachdem die Hochzeit ja nun rum war, habe ich mich entschieden für die Flitterwochen meine langen Haare abzuschneiden. Das stieß bei der Friseurin natürlich nicht auf Begeisterung, ist ja nichts neues, aber als ich ihr erklärte warum, war sie sehr verständnisvoll und begann munter damit sich mit mir zu unterhalten. Die erste Friseurin die sich tatsächlich mit mir unterhält. Nicht, dass ich aussähe wie Hulk Hogan, aber viele Friseurinnen hatten bislang irgendwie nicht die Muse sich mit mir zu unterhalten. Der Prinz hingegen wird ständig von den Friseurinnen unterhalten. frisurTjaja… nunja, zurück zum eigentlichen Thema. Ich entschied mich also für einen Bob, hatte ich schon einmal, war sehr pflegeleicht und sollte wieder her. Gesagt getan, die Haare fielen unter der Beharrlichkeit der Schere und mein Kopf wurde immer leichter. Ein schönes Gefühl! Außerdem haben wir an diesem Tag bereits angefangen die vielen kleinen Geldstücke zu sortieren und zu zählen, wir sind zwar leider nicht fertig geworden, aber doch recht gut voran gekommen. ^^

nachtzirkusGelesen habe ich in dieser Woche nicht sonderlich viel, ein paar Kapitel schon, aber ich kam nicht gut voran. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, denn das Meer und alles rundherum ist viel, viel interessanter. Und wenn wir am Pool lagen, haben wir gequatscht oder ich hab in Zeitschriften geblättert. xD

abflugGlücklicherweise hatten wir im Januar, als wir unsere Flitterwochen buchten, entschieden, dass wir erst Mittags fliegen wollen, so konnten wir am Dienstag in Ruhe aufstehen, frühstücken, nochmal alles durchgehen und die aller letzten Reste einpacken. Nunja und dann ging es eigentlich auch schon Richtung Flughafen und diesmal mit der S-Bahn. 😀 Nachdem wir unsere Tickets geholt hatten, ging es auch schon durch den Check-In und wie wir ja schon wissen, müssen die Kameras ausgepackt und angemacht werden um zu zeigen, dass sie funktionieren und nicht irgendwelche Atrappen sind. Zuerst hieß es natürlich alle technischen Geräte aus den Taschen nehmen, doch als wir dem netten Herren den Kamerarucksack zeigten, erklärte er sich einverstanden, dass wir ihn nicht leeren müssen, sondern offen durch das Röntgengerät schieben können. Nach dem Röntgen fragten wir pflichtbewusst ob wir die Kameras nun einschalten und die Objektive aufschrauben sollten, doch der andere nette Mann erwiderte nur, dass er darauf jetzt keine Lust habe, wir müssen nur warten was bei dem Sprengstofftest heraus käme. O.O Oioioi… hatten wir auch zum ersten Mal,flug aber nun gut, die machen ja auch nur ihre Arbeit. ^^ Natürlich hatten wir am Flughafen noch jede Menge Zeit, also haben wir uns noch eine Kleinigkeit als Mittagessen geholt, in den Läden im Duty Free Bereich gestöbert und sind dann endlich ins Flugzeug gestiegen. Der Flug war recht unspektakulär. Etwas holprig, weil es einfach sehr wolkig und windig war, aber auch das ging vorbei und wir wurden mit einem wunderschönen strahlend blauen Himmel belohnt (siehe links).

fahrt-zum-hotelIn Palma angekommen, stellten wir schnell fest, dass es unglaublich heiß ist, doch ich hatte das Glück mich relativ schnell zu aklimatisieren. Während ich also auf unsere Koffer wartete, kümmerte sich mein Prinz um den Mietwagen. Wir hatten einen tollen kleinen Flitzer (VW Polo), eine funktionierende Klimaanlage und ein schwedisch eingestelltes TomTom, welches sich – so ganz ohne Anleitung – nur schwerlich in Deutsch umstellen ließ. xD Die Fahrt war toll, aber auch sehr aufregend. Gerade die zweispurigen Kreisverkehre, mitten auf der Autobahn, waren äußerst spannend, aber vorallem die kleinen, verwinkelten, mallorquinischen Straßen mit den Steinmauerbegrenzungen ließen mich eher zu einer unruhigen Beifahrerin werden. Zum Leidwesen des Prinzen, denn eigentlich bin ich eine gute Beifahrerin, aber das war schon alles ziemlich eng und winkelig.

pool-bei-nachtIm Hotel angekommen, checkten wir also erst einmal ein, holten uns Handtücher, Bademäntel und den Safeschlüssel. Wir bekamen ein Zimmer im sechsten Stock, mit einem unglaublich tollen Ausblick, Sektempfang und leckeren Früchten. Das Zimmer war natürlich wieder richtig toll und wirklich viel hat sich in den letzten zwei Jahren in dem Hotel auch nicht verändert, trotz Verkauf an einen anderen Inhaber. ^^ Wir haben den Nachmittag über eher Siesta gehalten, denn der Prinz tat sich etwas schwerer zu aklimatisieren als meine Wenigkeit. Armer Mann! Beim Abendessen habe ich natürlich versucht in meinem Punkterahmen zu bleiben, aber es fiel mir redlich schwer, denn im Gegensatz zum Essen vom heimischen Herd, war alles recht fettig/ölig. Es war auch sehr schwer für mich Portionsgrößen abzuschätzen, aber ich war einfach großzügig und habe lieber mehr Punkte verrechnet. Die erste Nacht verbrachte ich unter einer Wolldecke, denn dem Prinzen war es immer noch zu warm und ohne die kalte Luft der Klimaanlage hätte er nicht schlafen können, aber ich habe leider gefroren, also musste die Wolldecke her. Gut, wenn man sich irgendwie arrangieren kann. 😉

guten-morgen2Der nächste Morgen, und eigentlich auch die folgenden für diese Woche, begann bereits vor dem Sonnenaufgang. Kaum spitzelte der erste Strahl über die Landzunge waren wir auch schon wach. Weil der Prinz ja immer seine Morgenzigarette benötigt, saßen wir gemeinsam auf dem Balkon und sahen dabei zu wie die Sonne aufgeht. Es ist immer wieder ein schönes Schauspiel und lässt einen auch komplett entspannen. Irgendwie wird man ja auch so richtig wach dabei. Danach ging es zum Frühstücksbuffet, welches sich wirklich durch alle landestypischen Köstlichkeiten schlängelt, Mittags ging es eigentlich immer zum hoteleigenen Italiener und Abends wieder ans Buffet (jeden Tag was anderes, eine ganze Woche lang). Die Tage selbst gestalteten sich immer recht ähnlich. Wir verbrachten unsere Zeit am Meer, im Pool, beim Bogenschießen und Luftgewehrschießen, hotelauf dem Hotelzimmer, beim Lesen, in der Sonne, mit dem Schreiben unserer Tagebücher und hier und da mal eine kleine Waschaktion, damit man wieder das ein oder andere Kleidungsstück zur Verfügung hat, denn bei diesen Temperaturen war alles schnell durchgeschwitzt. Am ersten Tag waren wir auch noch Bummeln und haben ein paar tolle Sachen gekauft, abends war auch noch ein Strandspaziergang geplant, doch wir waren so müde, guten-morgendass wir einfach eingeschlafen sind. Ohne Vorwarnung! Nachts um drei weckte ich dann den Prinzen, damit er sich auch schnell etwas bequemeres anziehen kann und dann verschwanden wir auch schon wieder unter unseren Laken. ^^ Auch das Fitnessstudio haben wir besucht, bei der Aquagymnastik mitgemacht. Schade ist ja immer, wenn man nette Menschen kennen lernt, denn man lernt sie immer am Ende des eigenen oder deren Urlaubs kennen. Wir haben uns aber so gut verstanden, dass wir erst einmal unsere Kontaktdaten ausgetauscht haben und das wir uns treffen wollen, wenn wir uns in Deutschland wieder aklimatisiert haben, die beiden wohnen glücklicherweise auch nicht SO WEIT weg von uns. 😉

badeverbotAm Samstag hatten wir dann leider Schwimmverbot am Strand, das Wetter und die Wellen waren einfach zu stürmisch, toll sah es dennoch aus. Wir entschieden uns dann an diesem Tag einen Fotoausflug zum ›Castell Punta de n’Amer‹ zu machen. Es war ziemlich heiß und auf dem Weg gab es nicht sonderlich viele Schattenplätze, castellaber wir haben es dennoch gut zum Castell geschafft, konnten dort oben dann etwas ausspannen, ein paar Fotos machen und dann ging es für uns auch schon wieder zurück zum Hotel. Ich werde über das Castell noch einen extra Beitrag schreiben. Am Sonntagabend wurden wir Zeugen eines ganz besonderen Spektakels, denn über dem Meer ging ein Blutmond auf. blutmondWir haben uns zuerst gewundert, was das für ein roter Schein am Horizont ist und warum da große Boote mit Lichterketten entlang schippern, aber dann wurde uns eigentlich alles klar. Wir saßen lange auf dem Balkon, beobachteten, fotografierten und waren Zeugen davon wie der bordeauxfarbene Blutmond zu einer leuchtenden Orange und schließlich zu einem weißen Vollmond wurde. Ein atemberaubendes Spektakel! ♥

5 thoughts on “Weekly Me 31 // 2015

    1. Vielen lieben Dank. Es waren tatsächlich sehr schöne und entspannende Flitterwochen. ^^ Entschuldige bitte die späte Antwort. :/

  1. ich müsste auch mal zum frisör. XD die frisöre reden mit mir auch nie. die wollen nur wissen, wie ich die haare geschnitten haben möchte und das war’s dann auch. O_O kurze haare stehen dir voll!!! und es klingt nach einer wunderschönen, entspannenden zeit mit deinem liebsten 😀

    1. Na dann: Auf zum Frisör meine Liebe! 😉 Vielen Dank, ich mag die kurzen Haare auch sehr gerne. Überlege im Moment ob ich nicht vielleicht noch etwas kürzer gehe. Na mal sehen. xD
      Stimmt, die Flitterwochen waren superschön und entspannend. ♥

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