Tagebuch

“Almost three quarters of a year”-Me

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Die Sache mit den neuen Plänen

blogplanungDa tönt sie erst groß von kommenden “Monthly Me”-Beiträgen und dann kommen keine. Wie du über die Zeit ja mitbekommen hast, hat sich einiges getan. Sowohl in der “Selbstdarstellung” auf meinem Blog, als auch in meinem Leben und ganz besonders im Klarwerden darüber was ich will und wie es weiter gehen soll. Vieles hat mich so in Anspruch genommen, dass ich irgendwie nicht fähig war meine Gedanken klar genug zu ordnen um einen Monthly Me zu schreiben. Ich bin mir auch nicht sicher ob ein monatlicher Beitrag wirklich die bessere Entscheidung ist. Ich tendiere eher wieder dazu dir wöchentlich Bericht zu erstatten. Es war einfach schöner dir gleich von allem zu erzählen. 🙂 Doch jetzt müssen erst einmal die letzten acht(einhalb) Monate zusammen gefasst werden. Damit es natürlich nicht so lang wird wie 36 Weekly Me’s, werde ich nur die relevanten Eckpunkte zusammen fassen. Aber wie gewohnt mit Titeln und vielleicht auch ein paar Bildern, wenn ich genug gemacht habe. xD

Äußerlichkeiten

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Anfang des Jahres habe ich mich getraut und meine Haare kurz geschnitten. Es stand mir auch ziemlich gut, war recht pflegeleicht, aber das stylen hat mir einfach immer zu lange gedauert. Gerade bei meinen widerspenstigen Haaren stand immer ein Büschel ab. Außerdem wachsen meine Haare so unglaublich schnell, dass ich eigentlich monatlich zum Nachschneiden müsste. Im Moment habe ich mich dazu entschieden sie erst mal wieder wachsen zu lassen. Evtl. werde ich mir wieder einen Bob mit Undercut machen lassen, sobald sie lang genug sind. Denn der ist immer schön gefallen, hatte also kaum Stylingaufwand und war vom Pflegeaufwand her noch in einem annehmbaren Bereich. Jetzt wirst du dich vermutlich fragen, warum ein Bob von mir so explizit noch als annehmbarer Pflegeaufwand betitelt wird, das liegt vor allem daran, dass meine Haare unglaublich dick und schwer sind. Wenn ich sie wasche und trocknen lasse, brauchen sie ziemlich lange um richtig trocken zu werden. Föhnen dauert immer gut 30 bis 60 Minuten. Je nach Haarlänge. Aber Föhnen trocknet meine Kopfhaut so enorm aus, deswegen lass ich sie immer Lufttrocknen. Das ging mit dem Bob natürlich immer ganz super. 🙂

Ansonsten kann man sagen, dass sich nicht viel verändert hat. Im Augenblick habe ich eine etwas unreinere Haut, weil ich die Pille abgesetzt habe um meinen Hormonhaushalt in den Griff zu bekommen. Vor allem weil ich befürchtet habe, dass die Pille Schuld ist an meiner starken Migräne. Jetzt dauert es natürlich eine Weile bis sich mein Körper wieder eingependelt hat. Tatsächlich habe ich sogar schon überlegt über dieses Thema (Migräne und “Post-Pille”) einen Beitrag zu schreiben. Also natürlich überwiegend über meine Erfahrungen.

Kampf der Giganten

abnahmeHm… tja. Wie soll ich sagen. Ich habe sehr viel wieder zugenommen, weil ich in den letzten Monaten einfach nicht den Kopf dafür hatte und ich bin nach wie vor eine Stressesserin. Das wird sich leider auch nicht ändern. Im Moment kann ich mein Gewicht halten und das ist mir gerade das wichtigste bis ich mich an mein “neues” Leben gewöhnt habe. Natürlich muss sich jetzt alles wieder etwas besser zusammen fügen, aber wenn sich der anstrengende Teil etwas gelegt hat, dann geht es hoffentlich bald wieder weiter. Ich gebe nicht auf und wenn es JAHRE dauert.

Sport- & Knetgeschichten

sportelnBis Ende März hatte ich noch manuelle Lymphdrainagen und danach dann nicht mehr. Stattdessen bekam ich ja dann Kompressionsstrümpfe für meine Veneninsuffizienz, die ich eigentlich täglich tragen sollte. Während ich Zuhause bin ist das an sich auch kein Problem, weil ich die Möglichkeit habe sie alle Stunde mal wieder an ihren eigentlichen Ort der Bestimmung zu ziehen. Aber unterwegs ist es wirklich schlimm, denn sie rutschen bei der geringsten Bewegung. Jetzt habe ich sie mir schon nachbessern lassen mit einem speziell gummierten Rand und dennoch rutschen sie noch fröhlich vor sich hin. Nächste Woche lasse ich meine Beine neu ausmessen für mein zweites Paar in diesem Jahr und werde dieses Thema noch einmal speziell ansprechen. Der Sport ist allerdings über die Zeit ziemlich zu kurz gekommen. Obwohl ich eigentlich viel mehr tun wollte. Aber naja… wie es so ist mit der Motivation und wenn gerade sowieso alles etwas drüber und drunter geht. Mittlerweile ist es so, dass ich nach der Arbeit gar nicht mehr an Sport denken mag, weil mir meine Füße schon weh genug tun. ^^” Aber ich möchte wieder mit POP Pilates anfangen, denn das hat mir Spaß gemacht. Ich konnte die halbe Stunde relativ gut mithalten und außerdem habe ich mir dafür extra eine Turnmatte gekauft. Na mal sehen ob ich mich bald wieder dazu aufraffen kann.

Mr. & Mr. Carter

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Den beiden Fellnasen geht es sehr gut. Man kann nun wirklich sagen, dass sie sich an uns gewöhnt haben. Natürlich haben sie so ihre Eigenheiten mit denen wir zum Teil wissen wie wir damit umgehen müssen und zum Teil müssen wir das noch etwas heraus finden. Nicht alles passiert täglich oder wöchentlich. Sie sind nach wie vor eine Bereicherung für uns, auch wenn wir manchmal über sie schimpfen oder meckern. Ich denke das ist ganz normal. Mit ihnen zu kuscheln oder zu spielen ist einfach das größte und ihnen beim Leckerli-Angeln zuzusehen das schönste. Sie lieben, streiten und verkloppen sich, wie echte Brüder. In genau einem Monat sind sie bereits ein Jahr bei uns! ♥ Der Kratzbaum den wir ihnen gekauft hatten, erfüllt leider nicht ganz den Zweck für den er vorgesehen war. Das Häuschen und das Nest sind leider zu klein für die beiden Flauscher und an sich ist er in sich etwas instabil. Jetzt habe ich entschieden, dass ich mein erstes Gehalt der neuen Arbeitsstelle auf den Kopf hauen will. Ja! Und als Katzenmama investiert man es natürlich in einen neuen Kratzbaum. Der Prinz hat nur mit den Augen gerollt, weil er im ersten Moment vermutete, dass ich mich mit neuen Büchern, Mangas oder ähnlichem eindecken möchte. Aber ich liebe diese kleinen Racker und ich will nur das beste für sie, also bekommen sie es auch. Ich hoffe es gefällt ihnen dann auch. 😀

Wortreihen

ensel-und-kreteGelesen habe ich eigentlich auch nicht übermäßig viel. Wobei, wenn ich mir jetzt die Liste so ansehe kommt da schon einiges zusammen. Ich habe neun Bücher fertig gelesen und vier angefangen. In den letzten Wochen ist mir so gar nicht nach lesen. Irgendwie ist es dafür einfach zu warm. Ich habe aktuell zwei englische Bücher offen “Moonfleet” und “Little Earthquakes” und zwei deutsche “Das steinerne Licht” und “Ensel und Krete”. Sie haben alle vier ihren eigenen Charme und es liegt definitiv nicht an den Büchern, dass ich nicht weiter lese. Mir ist nur gerade nicht nach lesen.

Traumjob: Wetterhexe

migräneWie du ja weißt, leide – oder mittlerweile besser gesagt litt – ich an Migräne. Und nein wir reden hier nicht von einer Ausrede-Migräne sondern von einer richtig ausgewachsenen mit ganz “toller” Aura. Irgendwann, wenn man ein bestimmtes Schmerzlevel oder einen entsprechenden Lebensverlust erlebt hat, fängt man an jedes Lösungsmittel in Betracht zu ziehen, sei es noch so abwegig oder angsteinflößend. Ich bin wirklich nicht der größte Fan von Nadeln, doch meine Nachbarin hat mir ihren Akupunkteur empfohlen und eine liebe Freundin hat mich auf das Daith Piercing aufmerksam gemacht. Bei letzterem habe ich entschieden, dass ich erst mal zum Akupunkteur gehe und schaue ob es mir was bringt, wenn dieser Punkt behandelt wird, bevor ich mir dort einen Piercing stechen lasse. Und siehe da, meine Migräne hat einen ganz anderen Ursprung und wird auch gar nicht an dieser Stelle behandelt. Mein Körper speichert zu viel Wasser – und nein, es kommt nicht vom vielen Trinken – und deswegen reagiert mein Kopf extrem darauf, wenn die Luftfeuchtigkeit steigt. Ha! Gut zu wissen oder? Es ist auch einer der Gründe, warum ich eigentlich nie Durst habe. Ich trinke hauptsächlich, weil ich weiß, dass ich trinken muss. Nunja… so oder so: Akupunktur hat bei mir geholfen. Jetzt war mein Akupunkteur für gut drei Wochen im Urlaub und ich habe seit dem vergangenen Wochenende wieder Kopfschmerzen. Wird also Zeit, dass es Mittwoch wird, denn dann habe ich endlich wieder eine Behandlung. ABER!: Ich habe Kopfschmerzen, keine Migräne. Und ja, das ist ein gigantischer Unterschied und eine enorme Verbesserung. (Nur mal so, für all jene die noch nie eine echte Migräne hatten.)

Berufsleben

bewerbungenSo und nun kommen wir endlich zum Thema um das ich schon im letzten Beitrag und in diesem herum tanze. Wie du weißt bin ich gelernte Portrait-Fotografin, arbeitete die letzten Jahre beim Prinzen in der Firma und damit hatte sich auch schon alles erklärt. Nun hat sich der Prinz dazu entschieden wieder in die Festanstellung zu gehen, weil ein gutes Angebot ins Haus flatterte und ich bin – genauso wie er – der Meinung, dass es ihm besser tut, wenn er im Urlaub auch mal Urlaub hat. Jeder Selbstständige wird verstehen was ich damit meine. Seitdem blüht der Prinz richtig auf und wirkt auch sichtlich entspannter. Natürlich hieß das am Ende für mich: keine Firma mehr und damit auch keine Stelle. Also Arbeitslos melden und einen neuen Job suchen. Natürlich habe ich mich auch als Fotografin beworben, aber es gibt leider nicht so viele Stellen für ausgebildete Fotografen. Nicht mal in München… tja. Also greifen wir einen Bereich auf, der mir in der Ausbildung zur Fotografin schon immer Spaß gemacht hat: verkaufen! Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich war total geplättet von der Resonanz auf meine Bewerbung und das innerhalb eines Monats. Fakt ist auf jeden Fall, dass ich nun zum 1. September eine neue Stelle antreten konnte. Ich arbeite jetzt also in einer Textilreinigungsfirma mit Postfiliale, habe einen kurzen Arbeitsweg und super nette Kollegen und einen sehr netten Chef. ♥ Die Bezahlung ist für ein Anfangsgehalt völlig in Ordnung und ich kann dort in Teilzeit arbeiten, damit ich nach wie vor den Prinzen im Haushalt etwas entlasten kann. Allerdings ist es eine ganz schöne Umstellung, weil mein neuer Job stehend/laufend ist und vorher saß ich eigentlich die ganze Zeit. Meine Füße sind das überhaupt nicht gewohnt und nach jeder Schicht gibt es deswegen auch gleich ein Fußbad und Cremebehandlung. Hin und wieder massiert mir der Prinz abends auch die Füße mit Franzbranntwein und dann geht das schon. Ich hoffe meine Füße gewöhnen sich bald an die neue Belastung, denn im Moment belastet mich das schon sehr. Das Kochen bleibt dabei leider auch sehr oft auf der Strecke und das ist natürlich auch nicht so gut. Wir müssen dafür neue Routinen entwickeln. Eventuell vorkochen/-schnibbeln, damit es an solchen Tagen einfach schneller geht. 🙂

Und sonst so?

  • Im April fing ich an in den Chor zu gehen, gemeinsam mit meinem Bruder. Ebenfalls sehr nette Leute und ein toller (meist kleiner) Chor. Doch leider werde ich das in Zukunft nicht mehr ganz so umsetzen können wie bisher und ich muss mir überlegen wie es jetzt weiter geht. Vermutlich werde ich mich aber abmelden müssen.
  • Im Frühling hatten wir noch mit einem Wasserschaden in der Wohnung zu kämpfen. Weil die Badbauer die Armaturen nicht richtig abgedichtet haben, hatten wir in der Küche – hinter unserer Anrichte – eine schimmlige Wand und eben besagten Wasserschaden. Wochenlang nur in der Badewanne duschen zu können, die darauf eigentlich auch nicht ausgelegt ist, war kein wirklicher Spaß. Man fühlte sich auch irgendwie nie so wirklich sauber, auch wenn man es war. Das ist halt irgendwie auch einfach Gefühlssache würde ich sagen. Nunja… aber jetzt ist es schon lange repariert und wir können wieder wie gewohnt duschen und unsere Küche haben wir auch neu aufgebaut.
  • Im Mai war ich mit Duri auf dem Birdy-Konzert in München und es war toll. Es hätte einen Ticken besser sein können, vor allem was das Unterhaltungspotenzial von Birdy selbst angeht, aber nunja… vielleicht ist sie einfach nicht so der Unterhaltertyp. Schön war es dennoch und ich höre gerade jetzt sogar das aktuelle Album. ♥
  • Ich habe es tatsächlich geschafft mit meinem Papa in die Partnachklamm zu fahren. Wir waren eine ganze Weile unterwegs und haben jede Menge Fotos gemacht. Es war SEHR nass in der Klamm, aber auch total schön und beeindruckend. Dabei fällt mir auf… ich hab die Bilder noch nicht einmal bearbeitet. Ohje. Das muss ich dringend nachholen.
  • Ich habe wieder angefangen mein Bulletjournal in einem Notizbuch zu führen, aber mit der Lösung bin ich auch noch nicht so ganz zufrieden. Irgendwie muss ich noch das passende System für mich finden. Für das neue Jahr habe ich mir einen Kalender gekauft in dem hauptsächlich Termine stehen werden und wichtige Eckpunkte. Zumindest ist das der jetzige Plan. Er hat eine gute Größe die man überall mit hin nehmen kann und ist nicht ganz so klobig. Für Zuhause habe ich auch schon den ein oder anderen Plan – im wahrsten Sinne des Wortes -, aber das muss natürlich auch erst mal umgesetzt werden. ;P
  • Wir haben unseren ersten Hochzeitstag ein ganzes Wochenende lang gefeiert, weil wir ihn zeitlich leider nicht ganz so feiern konnten, wie wir das gerne hätten. Aber es war dennoch richtig toll und eine wundervolle Zeit in trauter Zweisam(mit Kater)keit.

Soweit dürften dies die wichtigesten (und ein paar nicht sooo wichtige) Eckdaten der letzten Monate gewesen sein. Nächste Woche geht es dann weiter mit einem “ganz normalem” Weekly Me. 😉 Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf dich und hoffe bald wieder von dir zu lesen. ♥

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