Rezension

Happy Hour in der Unterwelt

Was der Klappentext sagt…

Betsy muss feststellen, dass das Dasein als Königin der Vampire jede Menge Turbulenzen mit sich bringt. einmal abgesehen davon, dass sie beim Mitternachts-Schnäppchen-Shopping stets in der ersten Reihe steht. Die Angestellten ihres Nachtclubs machen ihr das Leben zur Hölle, seit sie die ehemalige Chefin getötet hat. Und der Vampirkönig an ihrer Seite, der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Sinclair, geht eigene Wege – was Betsy zu ihrer eigenen Überraschung gar nicht gefällt …

…und wie ich es fand.

Kurz und knapp: Es war nett. Allerdings muss ich sagen, dass die Bände wohl mit zunehmender Nummer etwas langweiliger werden. Irgendwie fehlte in diesem einfach der Pepp und die Spannung. Bei dieser Reihe habe ich entschieden, dass ich sie nicht mehr sammeln, sondern nur noch gebraucht kaufen, lesen und weitergeben werde. Das sagt schon einiges aus oder? Vielleicht ist es ja auch nur eine Phase in der Reihe, aber etwas mehr Schwung hätte es tatsächlich gebrauchen können. Irgendwie war das Verhalten der Protagonistin Betsy in diesem Band recht untypisch für sie. Zumindest habe ich es so empfunden und hoffe, dass es in den nächsten Bänden besser wird. Die restlichen Charaktere kamen mehr schlecht als recht zur Geltung und der Erzähl- bzw. Geschichtsstrang war eher einfallslos. Der erste Band war unglaublich witzig, spritzig und energiegeladen und dieser hier bewegt einen gerade einmal zu einem müden Lächeln. Schade, sehr schade.

Meine liebste Stelle:

„Warum musst du bloß immer so nervig und eingebildet sein?“
„Weil ich mit dir an meiner Seite zu allem fähig bin.“
– S. 190, Z. 1ff, LYX © 3. Auflage, 2008

Gesamte Sternchen: 1,5 ~

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