Tagebuch

Weekly Me 43 – 50 // 2016

Und ZACK waren fast zwei Monate rum. Mir ist gar nicht aufgefallen wie lange ich schon nicht mehr geschrieben habe. Wirklich erschreckend. Ich habe zwar zwischendrin immer mal wieder Stichpunkte notiert, aber zu mehr kam es nicht. Natürlich war da auch ein bisschen Prokrastination dabei. Es tut mir so leid, aber es war einfach einiges los, die Zeit verging unglaublich schnell und ich musste auch einiges für mich klären. Diesmal fange ich einfach mal von der Leber weg an zu erzählen und es wird zeitweise SEHR persönlich werden.

Kampf der Giganten

Tja… nun haben wir den Salat. Das Jahr ist rum, ich war seit WOCHEN nicht mehr auf der Waage und das obwohl ich einen Neuanfang gestartet hatte. Ich hab überhaupt gar keinen Kopf dafür, weil es einfach zu viele Baustellen aktuell gibt. Ich möchte das eigentlich wirklich umsetzen, aber es klappt einfach nicht. Und deswegen wird der Punkt “Kampf der Giganten” nicht mehr nur die Abnahme umfassen, sondern alles was sich wie ein Gigant anfühlt. Unter anderem das besiegen des häuslichen Chaos, der Lethargie und der ständigen Uferlosigkeit. Ich weiß es gerade nicht anders zu beschreiben. In vielen anderen Beiträgen habe ich ja bereits darüber gesprochen. Jetzt habe ich mich tatsächlich überwunden – und ja (!), es ist tatsächlich eine ganz schöne Überwindung – und mit meinem Hausarzt darüber gesprochen. Er hat mir zugestimmt, dass eine Gesprächstherapie helfen könnte und nun war ich bereits bei einem Psychotherapeuten, allerdings hat er nicht so wirklich verstanden worum es mir geht. Er hat es gleich auf mein Gewicht runter gebrochen und mich an einen Spezialisten verwiesen. Ich meine… klar hab ich Probleme mit meinem Gewicht und meinem Körper, aber ich glaube, dass es eher die Wirkung und nicht die Ursache ist. Denn selbst letztes Jahr als ich schon um einiges leichter und glücklicher war, hatte ich dennoch diese Probleme und das hat sich dann natürlich wieder aufgeschaukelt. Das nächste Jahr beginnt dann bei einer anderen Therapeutin in der Nachbarstadt. Ist zwar etwas weiter zu fahren, aber ich hoffe sie kann mir wirklich helfen, die Probleme am richtigen Ende oder Anfang anzugehen. Das Chaos in meinem Kopf zu sortieren.

Äußerlichkeiten

Wie du ja mitbekommen hast, hab ich mir im Januar die Haare komplett kurz schneiden lassen. Seitdem wachsen sie vor sich hin. Am Anfang konnte ich mich nicht entscheiden ob ich bei der Frisur bleiben soll und jetzt sind sie mittlerweile wieder so lang wie vor dem Kurzhaarschnitt, wenn nicht sogar etwas länger. Jedenfalls weiß ich jetzt welche Frisur ich haben möchte und gehe nächste Woche zum Friseur. Ich bin schon sehr gespannt wie es wird und hoffe ich denke dran ein Vorher-Nachher-Bild zu machen. 😀

Wortreihen

In den letzten zwei Monaten habe ich Harry Potter und KonMari fertig gelesen und Ewiges Eis begonnen. Harry Potter hat mir ziemlich gut gefallen, es war natürlich etwas anders weil es ein Theaterstück war, aber mit etwas Vorstellungskraft – und davon habe ich ja reichlich – entwickelte sich in meinem Kopf ein ganz neuer Film. Es war toll, ich fand es wirklich toll und anders als ich es vermutet hatte, also inhaltlich. KonMari hat mich maßgeblich beeinflusst, aber dazu gleich im nächsten Absatz mehr. Auf Ewiges Eis habe ich sooo lange gewartet und gerade ist irgendwie mal wieder die Leselust ausgegangen, was wirklich schade ist, weil ich Giles Blunt wirklich liebe. Na mal sehen wann es weiter geht. 🙂

KonMari-Ausmisteritis

Über KonMari lese ich in letzter Zeit wirklich sehr viel, aber wie immer denke ich mir “eigene Meinung bilden”. Und das ist auch gut so. Denn die einen sehen das Thema zu streng und die anderen – gerade jene, die sowieso schon minimalistisch leben – verstehen den Sinn darin nicht, obwohl sie es genauso wie im Buch beschrieben umgesetzt haben und wiederum andere finden sich darin. Ich gehöre zu der letzten Gruppe. Schon seit langem denke ich mir “Ich hab einfach zu viel Zeug”. Allein die Vorstellung von einem nächsten Umzug lässt Übelkeit in mir aufsteigen. Ich möchte nicht alles wieder in Kisten packen und umziehen. Es wären SOOO unglaublich viele Kisten. Und das bei einem zwei-Personen-Haushalt. Darunter befindet sich Kleidung die ich nicht mehr tragen will, Hobbies die ich immer ausprobieren wollte und es nie umgesetzt habe oder Hobbies die ich seit langem nicht mehr praktiziere, CDs die ich nicht mehr höre, weil ich mir das meiste digital kaufe, Filme die man sich nicht nochmal anschaut und auch Bücher die mich eher missmutig stimmen als glücklich. Und gerade der letzte Punkt gab mir zu denken. Und so begann meine KonMari-Reise. Für mich bedeutet sie nicht, dass ich irgendwann nur noch eine kleine Kommode mit drei Zeitschriften habe und ansonsten nichts mehr vorhanden ist, sondern dass ich endlich unnötigen Ballast loswerde. Denn all diese unnützen Dinge die keine Freude machen, können einen ganz schön runterziehen. Beim bloßen Anblick. Mal kurz den Schrank aufgemacht, ein Buch gesehen das man schon seit Jahren lesen will und schon ist man missmutig. Oder auch bei diversen Hobbymaterialien. Das ist wirklich frustrierend und genau DIESES Gefühl möchte ich loswerden. Ich vollziehe die Reihenfolge genau so wie sie von KonMari vorgegeben ist, auch wenn Bücher bei mir nicht nach Kleidung kommen sollten, weil sie für mich mehr Wert haben als CD’s, DVD’s und Co. Aber ich ziehe das jetzt so durch. Meine Kleidung habe ich im Prinzip schon ausgemistet. Es gibt noch die ein oder anderen Teile die sich aktuell in der Wäsche befinden und darauf warten gewaschen und evtl. ausgemistet zu werden. Vermutlich werde ich das sogar mit jeder Wäsche so halten. Auch wenn ich schon komplett durch bin. Ich repariere mittlerweile meine Kleidung auch eher, als dass sie ewig auf einem “zu reparieren”-Haufen liegt. Und tatsächlich bin ich auch schon bei meinen Büchern angekommen. Allerdings stehe ich da aktuell vor einer gigantischen Aufgabe. Ich habe erst mal alle Bücher raus die ich garantiert nicht mehr lesen werde, die mir nicht gefallen haben, die ich angefangen und jahrelang nicht mehr weiter gelesen habe. So wurden auf Anhieb erst einmal drei Regalbretter frei. Ich werde aber noch in eine weitere Runde gehen und die Bücher erneut durchgehen und sehen wovon ich mich noch trennen kann.
Was ich ebenfalls anders mache als KonMari: Ich schmeiße die Dinge nicht weg. Ich schaue mir an, was ich noch verkaufen kann, der Erlös kommt direkt in eine Spardose für etwaige andere Wünsche die ich mir erfüllen möchte und alles was ich nicht verkaufen kann wird nach dem Prinzip “Kann man weiter geben” oder “Ist nicht mehr tragbar/nutzbar” aussortiert. Alles was ich nicht verkaufen kann wird gespendet (z. B. Kleidung) oder wenn es eben nicht mal mehr als Spende tragbar ist, dann wird es entsorgt. Natürlich steht dann Zuhause erst mal noch einiges im Weg – und genau das will KonMari ja vermeiden – aber ich fühle mich damit wohler und das ist mein ursprüngliches Ziel. Ich sehe KonMari also eher als Wegweiser mit Anleitung. 😉

Kakebo – Wo geht eigentlich das ganze Geld hin?

Kakebo ist japanisch und heißt nichts anderes als Haushaltsbuch. Simpel oder? Aber warum nutze ich dann nicht einfach eines der vielen anderen tausend Möglichkeiten. Ist ja nicht so als würde Amazon alleine schon genügen andere Haushaltsbücher ausspucken. Nun. Wir haben bereits vorher schon ein Haushaltsbuch geführt, aber das war immer sehr aufwendig und kompliziert. Kakebo ist einfach und gut strukturiert. Es wird nicht jeder einzelne Apfel aufgezählt, sondern Gesamteinkäufe etc. und Beträge werden pauschal aufgerundet. Wir machen das jetzt seit Mitte Oktober und kommen relativ gut damit zurecht. Da ich das Kakebo dann im nächsten Jahr in meinen Kalender einbinde, bleibt mir die Möglichkeit die Überbegriffe etwas anders aufzuteilen, weil wir manche Dinge einfach auch etwas anders handhaben als es das Buch vorsieht. Oft stehen wir vor der Frage “gehört das jetzt hier rein oder in die andere Kategorie”. Wir haben uns das eben für unsere Bedürfnisse zurecht geschneidert und werden das nächstes Jahr damit probieren. Eventuell passt es sich über das Jahr hinweg, dann auch wieder an. Wer weiß. Aber es hilft schon einiges, wenn man erst einmal sieht wohin das ganze Geld tatsächlich fließt und wo man vielleicht etwas einsparen und kürzer treten sollte.

Mein ganz eigener Kalender

Gerade habe ich ja bereits angesprochen, dass ich das Kakebo in meinen Kalender einbinden werde und bin damit auch schon beim nächsten Punkt. Ich arbeite gerade daran, meinen eigenen Kalender auf die Beine zu stellen. Ich habe jetzt ein Jahr lang in meinem Bullet Journal herum probiert, welche Variante mir am meisten bringt und taugt. Jetzt arbeite ich daran, dieses Konzept in ein hübsches Buch zu übertragen. Natürlich von Hand. Manchmal verändert sich das Design noch während ich daran arbeite, obwohl ich mir vorher eine Vorlage zurecht geschustert habe, aber manchmal fällt einem erst nach dem dritten Mal aufzeichnen auf, dass es abgewandelt besser wäre. Ich bin so gespannt was ich im Laufe des Jahres noch alles verändere oder feststelle, wie es mit dem ganzen Konzept läuft und wie ich damit zurecht komme. Aber ich glaube ich bin nach langer Suche ENDLICH am Ziel angekommen. Ich überlege einen extra Beitrag zu machen, wenn der Kalender fertig ist, aber ich habe mich noch nicht gänzlich entschieden. Erst einmal muss ich fertig werden. 😉

Geselligkeit

Eines der Dinge die ich in meinem Leben verbessern möchte ist mein Sozialleben. Sowohl Familie als auch Freunde dürfen und sollen nicht mehr zu kurz kommen, aber auch entscheiden wer mir gut tut und wer nicht fällt unter diesen Punkt. So hatte ich bereits auch ein Gespräch mit einer Freundin, von der ich mich irgendwie völlig “vernachlässigt” fühlte und sie daraufhin ansprach, dass ich das so nicht mehr möchte. Sie gab mir Recht, wir haben das geklärt und lassen es in Zukunft jetzt langsamer angehen. Und das obwohl wir uns seit über zehn Jahren kennen. Andere Freunde verlieren gerade ihren Kopf und wissen nicht mehr wo er ihnen steht und ich versuche irgendwie mit ihnen Zeit zu verbringen, auch wenn es nicht oft klappt. Mit Chibi habe ich in letzter Zeit viel unternommen. Gerade wenn unsere Männer auf Geschäftsreise sind, veranstalten wir eine Art Strohwitwenabend und schauen z. B. Downton Abbey. Wobei wir meistens mehr Quatschen als Serie schauen, aber das ist bei Frauen ja ganz normal oder? Außerdem waren wir bei Patric Heizmann, was wirklich unglaublich toll war und auch motivierend war. C. – von der ich bereits im Weekly Me 40 & 41 berichtet habe – und ich treffen uns jetzt beinahe wöchentlich. Je nachdem wie es die Arbeit und anderweitige Verpflichtungen bei uns zulassen. Alle zwei Wochen sehen wir uns auf jeden Fall. Und jedesmal wieder ist es als würden wir uns schon ewig kennen. Es passt einfach und das macht mich unglaublich glücklich, weil ich niemals gedacht hätte jemanden zu finden der den gleichen Kopf-Innenarchitekten hatte wie ich. Also: Danke Universum! ♥ Mit dem Prinzen war ich endlich in einem richtig echten und wunderschönen Musical. Keine zweitklassiges Möchtegern-Stück, sondern ein richtig tolles von Stage-Entertainment: Tanz der Vampire. Und ich bin immer noch total begeistert. Es war einfach unglaublich toll. Das Bühnenbild war klasse und die Schauspieler waren wirklich hervorragend. Es war ein richtig tolles Erlebnis.

Zur Kasse bitte!

Das letzte was du mitbekommen hast, war: Shanee wechselt ihren Job. Ja und seitdem habe ich ja eigentlich auch nicht mehr gebloggt. Ich habe bereits Anfang November angefangen in der neuen Firma zu arbeiten. Mein 1. Arbeitstag war bislang auch der schlimmste. Ich weiß nicht warum und was es war, aber an dem Tag waren alle Kunden so unhöflich und ungeduldig. Aber nun gut. Es ist wie es ist. Aufgrund von Mitarbeitermangel, weil leider viele krank waren, wurde ich dann auch gleich ins kalte Wasser geschmissen und saß bereits am ersten Tag (nahezu) allein an der Kasse. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich mich gut eingelebt habe. Die Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß und vor allem ist es sehr befreiend, weil ich keine übermäßig große Verantwortung und Belastung habe. Natürlich gibt es mal bessere und mal schlechtere Tage, nette und nicht so nette Kunden. Aber ich trage es nicht mehr in dem Sinne nach Hause wie früher. Meine Arbeit ist mit Ende meiner Schicht erledigt. Ich muss nicht dauernd darüber nachdenken welche Aufgaben am nächsten Tag noch zu erledigen sind und mit welchem Kunden ich mich noch rumstreiten muss. Das einzige was sehr schlaucht sind die Spätschichten, aber da werde ich mich auch noch dran gewöhnen. Jetzt heißt es erst mal Weihnachten und Silvester überstehen. 😉 Bin gespannt wie die Kunden an den Tagen dann drauf sind. Schulungen und 1. Hilfe-Kurs habe ich auch schon durch und ganz ehrlich? Ich liebe meine Arbeit einfach, auch die Kollegen. Manche mehr, manche weniger. Liegt aber auch vor allem daran, dass ich noch nicht so viele besser kenne. Aber im Januar haben wir ein Kassierer-Treffen bei dem wir die Gelegenheit haben uns im privaten Umfeld etwas näher kennen zu lernen. Ich freue mich da schon sehr drauf. 😀 Auch meine ganzen Vorgesetzten mag ich sehr gerne. Überhaupt ist die Firma in der ich arbeite ein sehr toller Arbeitgeber, gut strukturiert und sehr auf einen freundlichen Umgang bedacht. ♥

Ich habe heute frei…

Mit diesen Beiträgen habe ich ja bereits im Oktober angefangen und ich möchte die auch gerne wieder ins Leben rufen. Es hat Spaß gemacht an diesen Tagen zu schreiben und zu posten. Denk bitte daran: Diese Beiträge vervollständigen sich über den Tag, weil ich sie immer wieder editiere. Vielleicht gibt es den nächsten Beitrag dieser Serie bereits nächste Woche, zumindest hätte ich da schon den passenden Tag im Auge. 😀

Edit:

Jetzt wollte ich die letzten Kommentare beantworten und stelle plötzlich fest, dass ich selbst die aus dem 40/41 noch nicht beantwortet habe. Kann das denn sein? Ich bin mir so sicher, dass ich die alle schon beantwortet hatte. O.O Oh man oh man… es tut mir so leid. Man merkt, die letzte Zeit hat mich ziemlich auf Trab gehalten. Dann hole ich das eben jetzt nach. 🙂

Jedenfalls wünsche ich Dir bis dahin wundervolle Weihnachten.
Ich hoffe du hast eine schöne Zeit mit deinen Lieblingsmenschen und genießt das gute Essen.

2 thoughts on “Weekly Me 43 – 50 // 2016

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