Soul Rebell

»At Last« von Etta James

schallt durch meine Ohren, während ich beginne diesen Text zu schreiben. Vor drei Monaten haben wir zum letzten Mal voneinander gelesen und zu diesem Zeitpunkt war ich mir überhaupt nicht sicher, ob wir uns je wieder lesen werden. Es gab so viele Eindrücke die lautstark auf mich einprasselten, dass ich kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Ich wollte es mal wieder allen Recht machen, nur mir nicht. Und das (!) obwohl ich eigentlich andere Pläne hatte.

Mittlerweile bin ich schon etwas besser darin meine Meinung zu vertreten und dahinter zu stehen. Die Therapie tut mir gut und hilft mir mich zu sortieren. Sie ist nicht immer einfach und manchmal auch aufreibend, manchmal reißt sie auch Dinge auf, die ich vor vielen Jahren begraben hatte, aber ich glaube auch, dass ich genau das brauche um manche Dinge tatsächlich verarbeiten oder ändern zu können. Ich lerne mich selbst gerade neu kennen und hoffe sehr du begleitest mich auf dieser Reise.

Was ist nun mit dem Blog?

Ich habe viel hin und her überlegt ob ich mir eine neue Domain zulegen soll, weil ich das Gefühl habe aus dieser hinausgewachsen zu sein. Nach über zehn Jahren wäre das auch kein Wunder. Aber da bin ich mir aktuell auch noch nicht sicher und Ideen habe ich auch nicht so wirklich. (Aber wenn du Vorschläge hast… immer her damit. ^.~) Ich werde vermutlich keine Weekly Me’s mehr schreiben, weil ich mich damit immer so sehr unter Druck gesetzt habe, dass es irgendwann mehr Pflicht als Vergnügen war. Ich möchte aber gerne ab und an von meinem Alltag erzählen, wenn ich denke, dass es erzählenswert ist und natürlich auch Spaß macht dir davon zu erzählen. Ich kann nicht versprechen wie regelmäßig ich blogge, denn wie alles in meinem Leben möchte ich ohne Druck an die Sachen heran gehen. Der Inhalt des Blogs könnte sich durchaus ganz schön ändern, aber auch das werde ich auf mich zukommen lassen. Ich denke, was der Blog auf jeden Fall braucht ist ein Rundumschlag. Ich werde wohl einfach mal ausmisten müssen. Vor allem angefangene Posts, die hier herum schwirren und nie fertig geschrieben wurden.

Am Ende möchte ich eigentlich nur sagen:
Ich bin wieder da, aber anders als zuvor.

2 thoughts on “»At Last« von Etta James

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