Blogpause

Wie du sicher schon gemerkt hast, bin ich im Verzug mit dem Weekly Me. Es waren auch noch andere tolle Beiträge geplant und irgendwie wollte ich ganz viel machen. Aber aktuell habe ich einfach keine Kraft. Ich sag es wie es ist. Mir fehlt es an Kraft. Ich bin ständig müde, erledigt und völlig geschlaucht von allem. Daher lege ich jetzt einfach mal eine Pause ein, denn ich denke es ist dringend notwendig, dass ich auch einfach mal durchatme und mir die Zeit dafür nehme. Ohne den Druck hier und da noch Beiträge schreiben zu wollen/müssen. Ich kann im Moment auch nicht sagen wie lange es dauern wird, wie und ob es weiter geht. Ich möchte einfach erst einmal zu mir selbst finden, mir die Zeit dafür nehmen und vielleicht komme ich dann mit vollgeladenem Akku zurück. Ich jedenfalls wünsche mir das von ganzem Herzen.

Bis dahin wünsche ich Dir eine ganz wundervolle Zeit und hoffe wir sehen und lesen uns bald wieder.

P. S.: Es kann sein, dass noch der ein oder andere Kommentar unbeantwortet rumfliegt und das tut mir sehr leid, aber auch diese werden warten müssen. Auf Instagram werde ich aber weiterhin vertreten sein und du kannst mir gerne dort etwas über die Schultern blicken und auch mit mir quatschen.

Die Mythenmetzsche Abschweifung

Bitte was?

Mit der Mythenmetzschen Abschweifung wird dem zamonischen Schriftsteller endlich die Freiheit gegeben, die allgemein für selbstverständlich gehalten wird – zu reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Ohne darüber nachzudenken, was irgendein mißgünstiger Schnösel von Literaturkritiker davon halten könnte. Ohne darauf zu spekulieren, dafür den Gralsunder Silbenpokal verliehen zu bekommen.
– Ensel & Krete, S. 41, Z. 13ff, Goldmann © 23. Auflage, 2002

Als ich diese Stelle in Ensel und Krete gelesen habe, musste ich sofort an meinen Blog denken. Jetzt sitze ich hier und erkläre feierlich, dass mein Blog in Zukunft in der Mythenmetzschen Abschweifung gehalten sein wird. Genau genommen heißt das ja nur, dass ich noch mehr versuchen werde, so zu schreiben wie mir der Schnabel gewachsen ist. 😛

Wie du sicherlich in den letzten Beiträgen schon gemerkt hast, schreibe ich hier und da etwas “freier” als vorher. Auch Schimpfwörter kommen mal vor! Zuvor habe ich mir immer einen gigantischen Kopf darum gemacht, ob man diesen oder jenen Satz wirklich so schreiben kann. Trete ich damit nicht irgendjemandem auf den Schlips? Aber wenn man es genau nimmt… irgendeinen Schlips erwischt man doch immer. Allerdings kostet es mich auch einiges an Überwindung, weil ich nun mal ein “Gutmensch” bin – wie man das heute so schön sagt.

Ich möchte einfach versuchen, mir in Zukunft weniger einen Kopf darum zu machen, was andere von mir oder meinem Blog halten könnten und mehr ich selbst zu sein. Jaaa… das hörst du auch nicht zum ersten Mal, aber tatsächlich muss ICH mir das ziemlich oft ins Gedächtnis rufen, denn ich drifte sehr schnell wieder in alte Gewohnheiten ab.

Solltest du, als mein Leser, Deutsch studiert haben und ständig feststellen müssen, dass ich Fehler in der Grammatik oder Zeichensetzung fabriziere, darfst du mich gerne darüber aufklären. Sollte es aber hin und wieder einmal passieren, geh’ doch bitte davon aus, dass es ein Versehen war. Damit möchte ich nur klar stellen, dass ich NICHT beratungsresistent bin und auch aus meinen Fehlern lerne, aber auch, dass ich nicht wegen jedem fehlgeleiteten Strich/Punkt/Wort sofort nieder gemacht werden will. Fehler sind menschlich, gehören dazu und ich möchte ja schließlich keinen Pokal gewinnen, sondern mich lediglich mit Freunden austauschen.

Es wird in Zukunft vermutlich auch immer häufiger passieren, dass ich etwas in den Dialekt abrutsche, denn auch das gehört zum “wie der Schnabel gewachsen ist”-Schreiben. Solltest du damit Probleme haben mich zu verstehen, lass’ es mich bitte wissen, dann versuche ich entweder weniger im Dialekt zu schreiben ODER ich füge Erklärungen (in Hochdeutsch und Klammern) hinzu.

So und nun werde ich erst einmal meinen Energiehaushalt mit einem leckeren Mittagessen aufbessern und dann schreibe ich endlich wieder einen “Weekly Me” für dich!

Hand auf’s Herz & Hosen runter!

neustart

In den letzten Monaten habe ich oft gelesen: »Blogger sind nicht ehrlich, sie verschleiern alles und tun so als hätten sie ein perfektes Leben.« Eigentlich dachte ich, dass ich nicht dazu gehöre, aber zum Verschleiern gehört nicht nur, die eine Ecke an der gerade Fotos gemacht werden schön herzurichten, sondern auch Dinge nicht zu erzählen. Dinge die für den Leser vielleicht wichtig sind, weil er sich dadurch verstanden und nicht so allein fühlt.

Also fasse ich mir jetzt ein Herz und lasse mal, ganz Sprichwörtlich, die Hosen runter.

Ich möchte mit Soul Rebell neu starten, etwas mehr ICH sein und kein Vorzeigemensch, denn auch ich habe Ecken und Kanten, Unsicherheiten und Ängste, Laster und Problemzonen. Vielleicht ist genau der Mensch der ich tatsächlich bin, der den du auch sehen willst. Vielleicht hilft es dir mehr, wenn ich dir Abnehmtipps gebe, wenn ich ehrlich über mein Gewicht, die Abnahme, die Höhen und Tiefen spreche. Eventuell ist es sogar ganz befreiend für dich, wenn ich dir von meiner Ausbildung erzähle und den Erfahrungen die ich dabei gemacht habe. Wann ich lernte, dass man nicht immer perfekt sein muss und wann ich immer noch daran zweifle, warum ich es nicht bin. Worüber ich mir Gedanken mache und was mich tagelang beschäftigt.

Ich möchte das Soul Rebell das ist, was es eigentlich schon immer sein sollte: Ein Portal um mich mitzuteilen, wer ich bin, was ich erlebt oder durchgemacht habe und damit dem ein oder anderen beistehen, vielleicht sogar auf meiner Seite haben, der mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat. Ich möchte Themen ansprechen die mir auf dem Herzen liegen, die bestimmt nicht immer einfach sind und dem ein oder anderen auf den Zeh treten, auch wenn ich letzteres eigentlich nicht möchte, da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin.

Aber die letzten Monate fühlte es sich einfach falsch an und ich danke dir, mein treuer Leser, dass du mir die Zeit gelassen hast, mir darüber klar zu werden, wie es weitergehen soll.

Dieser Schritt ist wirklich nicht ganz so einfach für mich, ich rede eigentlich nie wirklich über mich. Ich meine die tiefen Gefühle und Gedanken, aber vielleicht ist es genau das was ich und der Blog jetzt brauchen.

Apropos Blog:

Wie du ja mitbekommen hast, gibt es seit dieser Woche das neue Layout. Ich habe mittlerweile auch alle alten Beiträge angepasst und Kategorien/Tags überarbeitet. Es kann sein, dass sich über die Zeit daran noch was ändert, aber das lasse ich auf mich zukommen. Manche Seiten müssen noch angepasst werden und mit der Sidebar bin ich noch nicht ganz zufrieden, aber auch das wird noch werden. Ich freue mich schon riesig auf die neuen Beiträge und ich hoffe du bist auch schon gespannt darauf. Auf der Startseite findest du übrigens immer alle Beiträge, also aus allen Kategorien, und kannst dann oben einfach nach Schwerpunkten filtern. So und nun wünsche ich dir noch einen wundervollen Donnerstag!